Start Ups

Berlin als treibende Kraft der Gr├╝nderszene Deutschlands

Publiziert von: Redaktion.
  • 11.September, 2013
  • Start Ups

Gr├╝nderhauptstadt Berlin! Alle 20 Stunden wird hier ein Start-Up Unternehmen gegr├╝ndet, 62400 Menschen arbeiten in der digitalen Wirtschaft der Bundeshauptstadt.

Dabei unterscheidet sich Berliner Unternehmen laut einer Untersuchung des Deutschen Startup Monitors 2013 in vielerlei Hinsicht vom restlichen Teil der Gr├╝nderszene Deutschlands. Sie besch├Ąftigen im Durchschnitt 15,3 Mitarbeiter, fast doppelt so viele wie vergleichbare junge Unternehmen im restlichen Teil Deutschlands. Au├čerdem planen die Firmen in der Hauptstadt in diesem Jahr noch eine erhebliche Anzahl an Personen neu einzustellen. Ein weiterer Erfolgsgrund ist, dass die Attraktivit├Ąt deutscher Jungunternehmen aus Berlin sich mittlerweile weit ├╝ber Deutschland hinaus herumgesprochen hat: So erhalten Berliner Startups mehr als dreimal so h├Ąufig Kapital aus L├Ąndern au├čerhalb Europas als Startups aus anderen deutschen Gr├╝nderregionen. Somit konnten etwa die H├Ąlfte der Berliner Jungunternehmen ausl├Ąndische Kapitalgeber f├╝r sich gewinnen.


Lesehilfe:
Die Statistik zeigt das weltweit durch Crowdfunding eingesammelte Kapital* im Zeitraum von 2011 bis 2013. Abgebildet wird das innerhalb des jeweiligen Jahres eingesammelte Kapital. Crowdfunding oder Schwarmfinanzierung ist eine M├Âglichkeit zur Finanzierung von Projekten, Existenzgr├╝ndungen und Unternehmen. Dabei wird das Kapital ├╝ber eine Vielzahl an Geldgebern ├╝ber ein Onlineportal zur Verf├╝gung gestellt. Die Idee zu Crowdfunding stammt urspr├╝nglich aus den USA und wurde zun├Ąchst vor allem bei der Finanzierung von Musikproduktionen eingesetzt. Ins Deutsche ├╝bersetzt, bedeutet Crowd "Ansammlung" oder "Menschenmenge". Funding umfasst das Aufbringen von Mitteln bzw. die Finanzierung. Gem├Ą├č der Quelle wurden im Jahr 2011 etwa 1,5 Milliarden US-Dollar auf den weltweiten Crowdfunding-Plattformen vermittelt.

W├Ąhrend sich fr├╝here Generationen Berliner Start-Ups auf den deutschen Markt konzentrierten, sind die neu gegr├╝ndeten Unternehmen Global Player, Firmen die den weltweiten Markt bedienen, deren Mitarbeiter international sind und deren Arbeitssprache Englisch ist. Einen Ritterschlag f├╝r die Berliner Szene gab es erst vor wenigen Wochen, als bekannt wurde, dass sich Microsoft-Gr├╝nder Bill Gates am Berliner Wissenschaftler-Netzwerk ResearchGate beteiligt. Der Multi-Milliard├Ąr geh├Ârt einem Investoren-Konsortium an, das insgesamt rund 27 Millionen Euro in das Online-Netzwerk investiert. Auf ResearchGate k├Ânnen Wissenschaftler aus der ganzen Welt Forschungsarbeiten ver├Âffentlichen und andere Publikationen einsehen.